Hilfsnavigation

Header Pressemitteilungen

Aktuelle Pressemeldungen

„Auch der Landkreis wurde vor vollendete Tatsachen gestellt“

Landrat kritisiert ebenfalls Vorgehen bei Maschinenring-Umzug

mehr

Ausstellung mit Bildern und Plastiken von Heinz Theuerjahr im Schloss Wolfstein

Beeindruckende Pastelle, Impressionen von Landschaften, Menschen und Tieren

mehr

Igelbusse starten am 15. Mai in die Sommersaison

Am 15. Mai starten die Igelbusse in die Sommersaison. Sie bringen Wanderer und Ausflügler zu den Hauptwanderzielen und Besuchereinrichtungen im Nationalpark Bayerischer Wald.

mehr

Flüchtlingshilfe braucht auch Kompetenz

Helferkreise vernetzen sich und erfahren, wie sie in ihrem Engagement stark und sicher bleiben

mehr

Willkommen im „Woid“: Empfang für die neuen Freyunger Soldaten

Junge Menschen, die hier ihren Dienst leisten, sollen langfristig in der Region gehalten werden

mehr

Zulassungsstellen erwarten großen Andrang zum Frühling

Zulassungsstellen haben wieder zusätzlich am Wochenende geöffnet

mehr

An diesen Terminen ist der Landrat vor Ort

Bekanntgabe der Termine für April/Mai 2016

Landrat Sebastian Gruber hält für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Freyung-Grafenau Bürgersprechtage im Landratsamt Freyung sowie in den Rathäusern Waldkirchen und Grafenau ab. Einmal monatlich steht Gruber im Landratsamt Freyung und im Wechsel in den Rathäusern Grafenau und Waldkirchen (donnerstags von 16 bis 19 Uhr) den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Anliegen zur Verfügung. Die Sprechstunden finden im Landratsamt Freyung im Büro des Landrats in der Wolfkerstraße 3 (1. Stock) statt. In den Rathäusern Waldkirchen und Grafenau hält Landrat Gruber die Sprechstunden jeweils im Be-sprechungszimmer des Bürgermeisters im 1. Stock ab.

Die nächsten Sprechstunden -Termine sind im auch auf der Homepage des Landkreises Freyung-Grafenau veröffentlicht. Dort gibt es auch das Anmeldeformular für Donnerstag, 7. April, von 16 bis 19 Uhr Rathaus Grafenau bzw. Freitag, 22. April, von 8 bis11 Uhr Landratsamt Freyung und Freitag, 13. Mai, von 8 bis 11 Uhr Landratsamt Freyung.

mehr

Grünes Licht für Kulturbühne und Volksmusikakademie

24.03.2016
Lokale Aktionsgruppe beschließt Leader-Förderung auch für „Bewegtes Niederbayern“ mehr

Neuer Qualifikationskurs für Tagesmütter und -väter startet

22.03.2016
Im Kreisjugendamt Passau (Dienststelle Salzweg) startet Mitte April ein neuer Qualifikationskurs für Tagespflegepersonen mehr

Vier neue Familienpaten für den Landkreis

Das Landratsamt hat erneut Ehrenamtliche für ihren Einsatz in Familien vorbereitet: Katrin Schätzl und Pia Meier von der koordinierenden Kinderschutzstelle (Familienbüro/KoKi) im Landratsamt haben vier interessierte Familienpaten-Bewerber entsprechend geschult.

Bei der Qualifizierung wurden verschiedene Aufgabenfelder der Paten besprochen und insbesondere auch versicherungs- und datenschutzrechtliche Themen geklärt. Erörtert wurden dabei auch die unterschiedlichen Phasen einer Patenschaft und die Grenzen, mit denen die Ehrenamtlichen in der täglichen Arbeit mit den Familien konfrontiert werden.

Familienpaten gehen üblicherweise in Familien, die sich vorübergehend in einer belastenden Situation befinden und denen keine ausreichende Hilfe durch Verwandte, Freunde und Nachbarn zur Verfügung steht. Sie schlüpfen daher oft in die Rolle von „Ersatz-Tanten“ oder „Ersatz-Onkeln“

Ihre Aufgabe ist es dabei, die Familie eine befristete Zeit lang zu unterstützen, bis sich die schwierige Lage entspannt. Dies geschieht beispielsweise durch Spielen mit den Kindern, Basteln oder Ausflüge gestalten, aber die Paten begleiten die Familie auch bei Ämtergängen und Terminen, helfen beim Ausfüllen von Formularen helfen oder bieten praktische Begleitung bei der Kindererziehung oder Haushaltsführung.

Die Patenschaft ist meistens auf sechs Monate angelegt, kann aber bei Bedarf oder auf Wunsch von beiden Seiten verlängert oder verkürzt werden. In der Regel sind die Familienpaten zwei bis vier Stunden pro Woche in „ihrer“ Familie.

Jede Patenschaft ist anders, je nachdem welche Unterstützung eine Familie benötigt und haben möchte. Auch der Charakter des Paten und seine persönliche Lebenserfahrung spielen dabei eine große Rolle. Die „Chemie“ muss stimmen, damit eine Familienpatenschaft gelingen kann und ein Vertrauensverhältnis erwächst.

Der Pate geht dann gern in die Familie und die Familie kann dann die Unterstützung des Paten annehmen und umsetzen, um bald ein tragfähiges soziales Netz zu entwickeln.

Katrin Schätzl und Pia Meier vom Familienbüro/KoKi sind für die Koordination der Patenschaften verantwortlich. Sie sind Ansprechpartner für Paten und Familien und freuen sich sehr über die neuen Familienpaten.

Wer die kostenlose Unterstützung eines Familienpaten in Anspruch nehmen möchten oder selbst gerne Familienpate werden will, kann sich unverbindlich unter Tel.: 08551/57151 (Familienbüro/KoKi) oder über E-Mail koki@lra.landkreis-frg.de informieren.

 

Vier neue Familienpaten für den Landkreis

mehr

Von der Schwierigkeit, eine Wohnung zu finden

Zahlreiche Asylbewerber müssten eigentlich aus den Unterkünften raus - Ein Koordinator soll nun helfen mehr

Freyung erwirbt Kunstmappe der Stiftung Wolfstein

Die Stiftung Wolfstein besteht seit 2005, sie wurde von Landrat Alexander Muthmann ins Leben gerufen. Zweck der Stiftung ist, die bildende Kunst in all ihren vielfältigen Erscheinungsformen zu fördern und finanziell zu unterstützen.

Zum Grundstockvermögen der Stiftung gehörten ursprünglich 100 Kunstmappen mit je zehn Originalgraphiken, die von Künstlern der Region eigens zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt wurden. Ein Großteil der Mappen konnte bis jetzt zu einem festgesetzten Preis von 1000 Euro pro Stück verkauft werden.

Mit dem Erwerb einer Kunstmappe trägt nun auch die Stadt Freyung dazu bei, regionale Künstler und ihr Schaffen einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen und zugleich das Barvermögen der Stiftung zu erhöhen. Damit leistet sie einen Beitrag zur Förderung von Kunst und Kultur in unserem Landkreis.


Landrat Sebastian Gruber, der zugleich 1. Vorsitzender des Stiftungsvorstands ist, bedankte sich dafür bei Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich.

Da noch weitere Kunstmappen vorrätig sind, haben auch Firmen, öffentliche Einrichtungen und auch Privatpersonen weiterhin die Möglichkeit, auf diese Art und Weise Kunst und Kultur im Landkreis zu unterstützen.

Kunstmappenübergabe

mehr

Ehrenamtliche Sprachpaten geschult

„Kein Talent darf verloren gehen“

Viele Kinder und Jugendliche, die mit dem Strom der Flüchtlinge Tag für Tag auch Niederbayern erreichen, müssen möglichst schnell und reibungslos integriert werden. Nach Meinung von Experten kann alleine durch den Schulbesuch die Integration und das Erlernen der Sprache nicht schnell genug gelingen.

Das Staatliche Schulamt Freyung-Grafenau, das Regionalmanagement und das Ehrenamtsbüro des Landkreises organisieren aus diesem Grund die Etablierung so genannter Sprachpaten im Landkreis. In diesem Zusammenhang wurde nun in den Räumen der Grundschule Grafenau in der Vermittlung der deutschen Sprache und im Umgang mit jungen Flüchtlingen geschult. Das Seminar richtete sich an Interessierte aller Alters- und Berufsgruppen, die sich ehrenamtlich engagieren, um jungen Flüchtlingen den Start in Deutschland zu erleichtern.

Seminarrektorin Gabriele Wintermeier und Rektorin Claudia Hasenkopf erläuterten anhand vieler Beispiele, wie die Freiwilligen in Kooperation mit der Schule, Kinder am Nachmittag weiter fördern können. Eine echte Herzensangelegenheit, wie man von etlichen zukünftigen Sprachpaten gehört hat. Sie freuen sich bereits darauf, das Wissen bald an Kinder und Jugendliche weiterzugeben.

Unterstützung findet das geplante Projekt auch von Landrat Sebastian Gruber: „Gerade auch im Hinblick darauf, dass der Landkreis in diesem Jahr das Gütesiegel Bildungsregion in Bayern verliehen bekommen hat und hier unter anderem der Grundsatz‚ "Kein Talent darf verloren gehen" gilt, müssen wir uns vor Ort Gedanken über wirksame Stützsysteme machen."

Wer selber auch Sprachpate/in im Landkreis Freyung-Grafenau werden will, kann sich im Ehrenamtsbüro des Landratsamtes melden. Dort erhalten Interessierte alle Informationen rund um das Thema Sprachpaten. Ansprechpartner ist Christian Fiebig,Tel.: 08551/ 57-338 oder E-Mail christian.fiebig@lra.landkreis-frg.de.

Sprachpatenkurs Grafenau

mehr

Zweifachturnhalle für Flüchtlinge geschlossen

Grafenau. Wie das Landratsamt gestern mitteilte, ist die Notunterkunft für Flüchtlinge in der Zweifachturnhalle geschlossen. Die Turnhalle steht nach Räumung und Reinigung ab Montag, 29. Februar, wieder den Schulen und Vereinen zur Verfügung.

Auf Initiative von Landrat Sebastian Gruber wurde sie von der Regierung aus der Notfallplanung herausgenommen. „Dass die Zugangszahlen an Flüchtlingen derzeit niedriger sind, muss unseren Schülern und Vereinen zugutekommen.“ Mit den noch betriebenen Notunterkünften für Flüchtlinge in Thurmansbang und Perlesreut stehen derzeit ausreichend Kapazitäten zur Erstaufnahme von Flüchtlingen durch das Landratsamt zur Verfügung.

Anfang November letzten Jahres war die Zweifachturnhalle durch die Regierung von Niederbayern zur Notunterbringung von Flüchtlingen aktiviert worden. Sie war überwiegend mit afghanischen Flüchtlingen belegt, zeitweise mit über 80 Personen.

mehr

Minijob - da ist mehr für Sie drin

Broschüre wurde aktualisiert - Gemeinschafstwerk der Stadt Passau, der Landkreise Passau und FRG sowie der Arbeitsagentur

Mit der Aktualisierung der Broschüre „Der Minijob – da ist mehr für Sie drin!“ wurde nun eine neue, verbesserte Auflage herausgegeben. Im Gemeinschaftsverbund der Stadt Passau, der Landkreise Passau und Freyung-Grafenau sowie der Arbeitsagentur Passau wurde die Broschüre zuletzt im Jahr 2013 mit großem Erfolg herausgegeben. Nun liegt die Broschüre in überarbeiteter Form vor.

Landrat Sebastian Gruber lobte die gute Zusammenarbeit. Er be-wertet die Informationen „als bedeutend, gerade im Hinblick auf die vielen Rechte, wie den 2015 eingeführten Anspruch auf Mindestlohn sowie das Recht auf Tariflohn, Erholungsurlaub und Versicherungsschutz bei Arbeitsunfällen“.

Minijobs sind noch immer vorwiegend ein Thema für Frauen. Daher waren es auch die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Passau und der Landkreise Passau und Freyung-Grafenau sowie die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Arbeitsagentur Passau und der dazugehörigen Jobcenter, welche die Herausgabe der Broschüre vorbereitet haben.

Im Agenturbezirk Passau gab es im letzten Jahr knapp 22 701 Beschäftigte, welche ausschließlich eine geringfüge Beschäftigung ausübten. Über 72 Prozent davon waren Frauen. 11 168 Personen kombinieren eine geringfügige mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Über 62 Prozent davon sind Frauen.

Insbesondere Frauen im Alter zwischen 45 und 64 Jahren nahmen die Möglichkeit der Aufnahme eines Minijobs wahr. Es ist in den letzten Jahren deutlich geworden, dass immer mehr Erwerbstätige zusätzlich zu ihrer beitragspflichtigen Beschäftigung auch noch einen Minijob ausüben. Von den geringfügig entlohnten Beschäftigten arbeiten im Landkreis Freyung-Grafenau 204 Personen ausschließlich in Privathaushalten. 72 Beschäftigte kombinieren den Nebenverdienst in einem Privathaushalt mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Der Frauenanteil beträgt hier sogar 87,5 Prozent.

Gerade für Personen, welche wieder in den Beruf zurückkehren und Arbeit und Familie miteinander vereinbaren wollen, ist der Minijob eine Möglichkeit für den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Auch für Geringqualifizierte und Menschen, die lange Zeit außerhalb der Arbeitsgesellschaft standen, können Minijobs der erste Schritt sein, um wieder Teil der Arbeitswelt zu werden. Es darf sich jedoch kein dauerhaftes Erwerbsprinzip daraus entwickeln, denn Minijob bedeutet auch Minirente.

Vor dem Hintergrund fehlender Fachkräfte müssen sich Minijobs stärker zu einem Bestandteil eines längerfristigen beruflichen Integrationsprozesses entwickeln und den Übergang in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ermöglichen.

Mit der Überarbeitung der Broschüre wurden alle Adressen, Beitragssätze und Beitragsgrenzen aktualisiert. Neu sind unter anderem Informationen zur Erhöhung der Verdienstgrenze von ursprünglich 400 auf 450 Euro sowie zur Rentenversicherungspflicht, welche für Beschäftigungsverhältnisse ab dem 1. Januar 2013 gelten. Aktualisiert wurden auch Informationen zum gesetzlichen Mindestlohn. Ebenso erhält man aktualisierte Informationen bezüglich Erholungsurlaub, Lohnfortzahlung bei Krankheit sowie Rechte der Beschäftigten im Minijob bei Schwangerschaft und Kündigung.

Das Infoheft liegt kostenlos in den Landratsämtern, Rathäusern, Gemeinden sowie den Arbeitsagenturen und Jobcentern auf und ist online unter www.freyung-grafenau.de/Gesundheit-und-Soziales/Gleichstellungsstelle abrufbar.

Der Minijob - da ist mehr für Sie drin

mehr

Anna Mitterdorfer wird FRG-Seniorenbeauftragte

06.02.2016
Gemeinsames Infotreffen der Senioren- und Behindertenbeauftragten - Notfallmappe wird aufgelegt mehr

Leader-Gelder für Kultur und Soziales

06.02.2016
LAG befürwortet „Kümmererprojekt“ und „Bühnenüberdachung“ mehr

Regionalmanagement an der Schule: Karriere „dahoam“ als Ziel

06.02.2016
Berufsinfoveranstaltung am Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium Grafenau mehr

Dienstjubiläen und Verabschiedungen im Landratsamt Freyung-Grafenau

01.02.2016
Dienstjubiläen und Verabschiedungen im Landratsamt Freyung-Grafenau FRG.Im Rahmen einer kleinen Feierstunde konnte Landrat Sebastian Gruber sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Dienst ... mehr

Notunterkunft Röhrnbach außer Betrieb

Röhrnbach. Die Notunterkunft für Flüchtlinge in der Josef-Eder-Halle in Röhrnbach ist am Donnerstag außer Betrieb genommen worden. Dies wurde notwendig, weil eine Sanierung der Lüftungsanlage ansteht, die mit öffentlichen Fördergeldern bezuschusst wird und die Fördermittel sonst verfallen wären, wie das Landratsamt am Freitag mitteilte.

Zuletzt waren knapp 40 Flüchtlinge in der Halle untergebracht, wie Landratsamtssprecher Karl Matschiner gestern auf PNP-Anfrage erklärte. Diese wurden nun jeweils zur Hälfte in der Unterkunft in Thurmansbang und in der Erstaufnahme am Freyunger Geyersberg einquartiert.

In den kommenden Tagen wird die Halle damit noch für Faschingsveranstaltungen zur Verfügung stehen. Direkt nach den Faschingstagen soll dann mit der Sanierung begonnen werden. Aktuell laufen die Ausschreibungen. Vermutlich bis in den Sommer werden die Sanierungsarbeiten andauern.

Man könne indes nicht ausschließen, dass die Halle danach nicht nochmal als Asyl-Notunterkunft genutzt wird. „Das hängt von der Entwicklung der Flüchtlingssituation ab“, so Matschiner. Durch die Schließung der Notunterkunft in der Josef-Eder-Halle entstehe derzeit jedoch kein Engpass. Die aktuell drei Hallen im Landkreis (Thurmansbang, Grafenau und Perlesreut) würden ausreichen.

Die Sanierung der Lüftungsanlagen war zudem schon länger fällig, wie Bürgermeister Josef Gutsmiedl gestern im PNP-Gespräch sagt. Den Bescheid dazu hatte man im Herbst 2015 bekommen. Nun, da es nur noch eine schwache Belegung der Halle gab, wird die Sanierung möglich. Wäre die Halle noch voll belegt gewesen, hätte man die Sanierung ohnehin verschieben und die Förderung notfalls verfallen lassen müssen, so Gutsmiedl.

Seit August letzten Jahres war die Halle durchgehend mit Flüchtlingen belegt, in Spitzenzeiten mit über 100 Personen. Vorangegangen war dem bereits an Pfingsten eine mehrwöchige Belegung als Notunterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

Notunterkunft Röhrnbach außer Betrieb

 

mehr

„Vorher meinen – nachher wissen“

Das neue Kursprogramm der Volkshochschule ist da

Unter dem Motto „Vorher meinen – nachher wissen“ bietet die vhs des Landkreises Freyung-Grafenau für das Halbjahr Frühjahr/Sommer 2016 wieder eine breite Kurspalette in den verschiedensten Fachbereichen an. Bei der Präsentation des neuen Programmheftes im Landratsamt wünschte sich Landrat Sebastian Gruber, dass die Landkreisbürger regen Gebrauch vom Bildungsangebot der Volkshochschule machen.

Die bayerischen Volkshochschulen stehen für lebenslanges Lernen für alle und eine möglichst flächendeckende Versorgung mit Angeboten zur Erwachsenenbildung. Allein im neuen Programmheft der vhs Freyung-Grafenau finden sich rund 500 Kursangebote an 18 Kursorten im Landkreis in den Fachbereichen Sprachen, Gesundheit, Beruf, Kultur und Gesellschaft.

Im Bereich Sprachen werden neben den gängigen Schulsprachen und der Nachbarsprache Tschechisch auch „Exoten“ wie Chinesisch oder Niederländisch angeboten. Für Migranten stehen wieder verschiedene Deutschkurse zur Verfügung. Ebenso kann bei der vhs der Deutschtest für Zuwanderer abgelegt werden.

Immer mehr Interesse erweckt der Fachbereich Gesundheit, dessen Spektrum von Gesundheitsvorträgen und Ernährungskursen über Bewegungsangebote bis hin zu alternativen Heilmethoden reicht. Mit dabei sind auch „Klassiker“ wie Yoga, Tai Chi oder Pilates. Bei einigen der angebotenen Gesundheitskurse (Präventionskurse) übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen einen Teil der Kursgebühr.

Gut aufgestellt ist die vhs auch im Fachbereich Beruf und Berufliche Bildung mit einer ganzen Reihe von EDV-Kursangeboten wie Exel 2013, dem beliebten Computer-Führerschein, PC-Anwendungskursen für Senioren oder Seminarangeboten zu Themen wie Mitarbeiterführung, Rhetorik und Interkulturelle Kompetenz.

Zur guten Tradition geworden sind die Theater- und Kulturfahrten ins Südostbayerische Städtetheater, die mit einer Aufführung des Mozart-Singspiels „Entführung aus dem Serail“ am 11. März beginnen. Weitere Angebote für kulturinteressierte Landkreisbürger sind beispielsweise Brotback- und Kochkurse, Zumba sowie verschiedene Tanzkurse.

„Über Grenzen unterwegs“ ist man im Programmbereich „Gesellschaft“ mit „Arabisch kochen“ und interkulturellen Angeboten. Wer sich mit Philosophie oder dem siebten Sinn im Internet beschäftigen möchte, wird hier ebenfalls fündig.
Als einzige Einrichtung im Landkreis berät die Volkshochschule zur Bildungsprämie. Sie stellt Prämiengutscheine aus, mit denen unter bestimmten Voraussetzungen Kurse der beruflichen Bildung bis zu maximal 500 Euro aus EU-Mitteln bezuschusst werden. Dezentrale Kursangebote gibt es in den Lerngemeinden Haidmühle, Schönberg und Zenting. Die aktuellen Flyer liegen in den Rathäusern vor Ort auf oder können auf der Internetseite der vhs unter www.vhs-frg.de (Menüpunkt Projekte/Lerngemeinden) heruntergeladen werden.

 

mehr

Sportvereine können Zuwendungen beantragen

25.01.2016
Sportvereine können Zuwendungen beantragen Freyung-Grafenau.
Das Bayerische Staatsministerium des Inneren, für Sport und Verkehr gewährt nach Maßgabe der Sportförderrichtlinien und der allgemeinen ... mehr

Hallenbad als Flüchtlingsunterkunft aktiviert

22.01.2016

Perlesreut. Bereits Anfang der Woche hat die Regierung von Niederbayern das ehemalige Hallenbad in Perlesreut als Notfallunterkunft für Flüchtlinge aktiviert. Am gestrigen Donnerstag erfolgte nun die erste Belegung der Halle. Aus der Erstaufnahmeeinrichtung Deggendorf wurden die Asylbewerber, darunter auch vier bis fünf Familien, nach Perlesreut in die Notunterkunft gebracht. Das teilte das Landratsamt Freyung-Grafenau mit.Perlesreut Flüchtlingsunterkunft

Bei ihrer Ankunft in Perlesreut wurden die Asylsuchenden dann von Vertretern des Landratsamtes Freyung-Grafenau und des Marktes Perlesreut sowie von Mitarbeitern des BRK und des Sicherheitsdienstes empfangen. Auch ein Dolmetscher für arabische Sprache war vor Ort. Die Menschen kamen aus der Erstaufnahmeeinrichtung Deggendorf, von wo sie gestern Mittag per Bus in Perlesreut ankamen. Gemeldet waren zunächst 33 Flüchtlinge, tatsächlich kamen vorerst jedoch nur 30 Personen an, vorwiegend Familien aus Syrien und dem Irak.
Die Unterbringung in Perlesreut ist eine Notmaßnahme zur Erstunterbringung, die Flüchtlin-ge werden weiterverlegt, sobald ihre Registrierung abgeschlossen ist und sie in regulären Asylunterkünften Platz finden. Damit gibt es im Landkreis Freyung-Grafenau derzeit vier Notfallunterkünfte für Flüchtlinge

mehr

Wer will sich in der Flüchtlings-Arbeit engagieren?

21.01.2016

Im Auftrag des Landratsamtes Freyung-Grafenau organisiert der Passauer Verein „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ am 24.01.2016 ein Informations- und Austauschtreffen für ehrenamtliche Deutschlehrer und Sprachpaten sowie ein interkulturelles Training für Flüchtlingshelfer.

„Wir sind im Vorruhestand und haben daher etwas Zeit für soziale Dienste“, erzählen Jürgen und Gabrielle Sitter, die sich seit November ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe in Perlesreut engagieren. Zurzeit unterrichten sie zwei irakische Frauen und helfen ihnen die deutsche Sprache zu lernen. „Die beiden haben kein Wort Deutsch gesprochen und wir beide sind keine ausgebildeten Lehrkräfte!“ beschreibt Jürgen Sitter die Herausforderung, vor der er und seine Frau standen. Und vor diesem Problem stehen viele Ehrenamtliche, die einspringen, weil viele Flüchtlinge erst nach langen Wartezeiten professionelle Deutschkurse besuchen können. Sie unterrichten Flüchtlinge in ihrer Freizeit Deutsch, wobei sie oft zu Beginn nicht wissen, wie sie ganz praktisch Grammatik, Redewendungen und Wörter vermitteln können. Bei vielen Helfern ist daher der Wunsch groß, Informationen zu bekommen, wie man Deutsch als Zweitsprache vermitteln kann. Auch der Wunsch nach Austausch mit anderen Ehrenamtlichen Deutschlehrern ist groß. Der Passauer Verein „Gemeinsam leben & lernen in Europa“ (GLL) organisiert deshalb in Kooperation mit dem Landratsamt Freyung-Grafenau und der Gemeinde Perlesreut ein Vernetzungstreffen für die ehrenamtlichen Sprachpaten und Deutschlehrer in der Region. Das Informations- und Austauschtreffen findet am 24.1. von 9-12 Uhr statt. „Alle Interessierten erhalten zunächst wichtige Informationen und Anregungen, wie man die Sprachförderung für Flüchtlinge überhaupt organisieren und praktisch vermitteln kann. „Dann wollen wir den Teilnehmern die Möglichkeit geben, sich auszutauschen und voneinander zu lernen“, erklärt Perdita Wingerter, Geschäftsführerin von GLL, den Ablauf des Vormittags. „Wir bitten alle Teilnehmer, ihre eigenen Unterlagen, Bücher etc. mitzubringen, mit der sie ihren Deutschunterricht bestreiten“, ergänzt Projektmitarbeiterin Kathrin Zenger. „So bekommen andere Anregungen, welche Materialien und Bücher besonders geeignet sind.“

Die Arbeit mit Menschen aus anderen Kulturkreisen ist auch eine große Herausforderung. Aus diesem Grund wird dann von 13-17 Uhr ein interkulturelles Training angeboten. „Wir wollen die Teilnehmer für kulturelle Unterschiede sensibilisieren, vor allem in Alltagssituationen, aber auch praktische Tipps geben, wie man ein besseres Miteinander der Kulturen gestalten kann. Die Teilnehmerzahl für dieses Training ist jedoch auf 40 Personen beschränkt. Beide Veranstaltungen finden in der Gemeinde Perlesreut statt, die dankenswerterweise ihre Tagungsstätte Bauhütte Ilzer Land kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Die beiden Veranstaltungen sind Bestandteil einer kostenlosen Schulungsreihe die der Verein seit Juli 2015 in Kooperation mit dem Landratsamt Freyung-Grafenau für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer im Landkreis Freyung-Grafenau durchführt. In monatlichen Schulungen zu Themen wie Projektmanagement, Teamarbeit, Konfliktmanagement und Öffentlichkeitsarbeit werden Ehrenamtliche zu Koordinator/innen von ehrenamtlichen Helferkreisen ausgebildet. „Unsere Schulung ist sehr praxisorientiert und hilft den Teilnehmern, die ehrenamtliche Arbeit vor Ort besser und effektiver zu organisieren“, ist Perdita Wingerter, Dozentin und Projektleiterin überzeugt. „Denn der Wille, Menschen in Not zu helfen, ist bei den Ehrenamtlichen ungebrochen.“ Dies kann auch Jürgen Sitter bestätigen: „Neben dem Erlernen der deutschen Sprache und dem Vermitteln allgemeingültiger Umgangsformen ist der direkte Umgang mit diesen Menschen so wichtig: ein freundliches Wort, das mit einer freundlichen Geste quittiert wird, ein zaghaftes Lächeln, das dann und wann auch in einen Freudenausbruch mündet, ist unser Arbeit Lohn. Uns macht der Umgang mit diesen Menschen viel Freude.“

Wer an den Veranstaltungen am 24.1. teilnehmen möchte, meldet sich an bei:

Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V."
Leopoldstr. 9
94032 Passau
Tel. 0851-2132740
info@gemeinsam-in-europa.de

mehr

Erziehen statt evaluieren: Gruber macht Lehrerrechnung auf

Landrat bittet, vorhandene Kräfte in Bildung zu investieren

mehr
Icon czech