Hilfsnavigation

Schloss_Titelbild

Kloster St. Oswald

Kloster St. OswaldDas einzige Kloster im Landkreis Freyung-Grafenau geht auf eine Gründung von Landgraf Johann I. von Leuchtenberg im Jahr 1396 zurück. Als erste Klostergemeinschaft wurden die Pauliner nach St. Oswald berufen. Die Pauliner waren aber der schwierigen wirtschafltichen Lage im `Wald` nicht gewachsen. Schon 1431 gaben sie das Kloster an die Leuchtenberger zurück. Sechs Jahre später übernahmen die Augustiner Chorherren das Kloster. Doch auch die Chorherrenzeit stand unter keinem guten Stern. Sie war geprägt von Misswirtschaft, ständig wachsenden Schulden, Niedergang der Klosterdiziplin, aber auch von Zerstörungen und Plünderungen, die über das Kloster hereinbrachen.

Das Kloster heute

Erst als sich die Benediktiner der Abtei Niederaltaich des Klosters annahmen, ging es mit St.Oswald wieder bergauf. In den zweieinhalb Jahrhunderten benediktinischer Bewirtschaftung erlebte das Kloster St.Oswald einen bescheidenen ökonomischen Aufstieg. Die Wallfahrt florierte und im 18. Jahrhundert konnte die Kirche in barocker Pracht ausgestattet werden. 
Im Zuge der Säkularisierung wurde das Kloster nach 1802 aufgelöst.    
Heute sind im Gebäude eine Gastwirtschaft und das Pfarrhaus mit dem Pfarramt untergebracht. 

Kontakt-Info-Service

Waldgeschichtliches Museum St. Oswald

Klosterallee 4
94568 St. Oswald
+49 8552 9748890
+49 8552 974889-9