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Barrieren abbauen – und darüber reden

Herbsttreffen der Senioren- und Behindertenbeauftragten des Landkreises Freyung-Grafenau

Barrieren abbauenBarrieren abbauen – und darüber reden: Genau das wurde beim 6. Treffen der Senioren- und Behindertenbeauftragten des Landkreises Freyung-Grafenau in den Wolfsteiner Werkstätten gemacht. Stellvertretende Landrätin Renate Cerny begrüßte die 59 Teilnehmer und stimmte auf das Hauptthema der Veranstaltung ein.


„Barrierefreiheit ist eine wichtige Aufgabe, bei der nicht auf halbem Weg stehen geblieben werden kann“ stellte Cerny fest. Nicht nur für Menschen mit Handicap sei es wichtig barrierefrei leben zu können, sondern auch Senioren, Menschen mit Sinnesbehinderungen und Familien mit kleinen Kindern helfe dies im alltäglichen Leben.

Helmut Weber, Geschäftsführer der Wolfsteiner Werkstätten und somit Hausherr, machte in seinem Grußwort deutlich, wie wichtig es ist, dass alle Menschen am Arbeitsleben sowie am Miteinander in der Gesellschaft partizipieren.

Die Seniorenbeauftragte des Landkreises, Anna Mitterdorfer, dankte den Referenten für ihr Kommen und leitete damit zu den Vorträgen über. Rolf-Peter Klar und Thomas Decker von der Regierung von Niederbayern sowie Markus Donhauser von der Bayerischen Architektenkammer informierten in Fachvorträgen zu technischen und rechtlichen Aspekten der Barrierefreiheit. In anschaulichen Präsentationen stell-ten die Referenten dar, was sowohl bei Bauvorhaben als auch bei Umbauten in öffentlichen und privaten Gebäuden wichtig und zu beachten ist.

Ein besonderer Appell erfolgte an die ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten. Ministerpräsident Horst Seehofer hat in seiner Regierungserklärung im November 2013 das Ziel vorgegeben, Bayern bis 2023 im öffentlichen Raum und im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) barrierefrei zu gestalten. Damit dieses hoch angesetzte Ziel erreicht werden kann, ist es notwendig, dass jeder Behindertenbeauftragte in seiner Gemeinde nicht nur dafür wirbt, sondern aktiv die Barrierefreiheit mitgestaltet. Nach den drei Vorträgen diskutierten die Teilnehmer engagiert und es wurde dabei deutlich, wie wichtig das Thema ist und zukünftig auch sein wird.

Anschließend stellte Michael Atzinger vom Landratsamt Freyung-Grafenau das ÖPNV-Kon-zept dar und brachte die Anwesenden auf den aktuellen Stand der Umsetzung. Man einigte sich darauf, dass der ÖPNV beim kommenden Treffen der Senioren- und Behindertenbeauftragten Hauptthema sein wird.

Abschließend wurde der neue Wegweiser für Senioren und Menschen mit Handicap des Landkreises Freyung-Grafenau vorgestellt. Auch erfolgte der Hinweis auf eine neue Auflage der Notfall- und Vorsorgemappe für das Jahr 2018. Des Weiteren stellte Anna Mitterdorfer den handlichen und praktischen Notfall-Pass des Ilzer Landes vor. Nachdem über die Seniorenmesse SENIORita, die am 17./18. Februar in der Deggendorfer Stadthalle stattfindet, berichtet wurde, schloss die Veranstaltung mit dem Dank an die Anwesenden für deren engagierte Arbeit.

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