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Für Heimat, Tradition und Frieden

22 Ehrenamtliche der Reservisten erhalten die Ehrenamtsnadel des Landkreises

Ihren großen Respekt für das ehrenamtliche Engagement der Reservisten im Landkreis drückten alle Redner im Rahmen des Ehrenamtstages im Offizierskasino des Aufklärungsbatailons 8 in Freyung aus. Landrat Sebastian Gruber würdigte den Einsatz der Reservisten für Heimat, für Traditionen und nicht zuletzt für den Frieden. Er dankte ihnen für die vielen Stunden, die sie für ihr Ehrenamt aufwenden.


Als Werbeträger für die wichtige Arbeit der Bundeswehr bezeichneten Kommandeur Matthias Blaesing und Richard Drexl, Präsident des Bayerischen Soldatenbundes, die Geehrten. Sie erinnerten an die wichtige Funktion der Reservisten als Bindeglied zwischen der Gesellschaft und dem Militär.


22 verdiente Ehrenamtliche erhielten die Ehrenamtsnadel des Landkreises aus den Händen von Landrat Gruber. Die entsprechende Urkunde übergab Dietmar Attenbrunner von der Sparkasse Freyung-Grafenau.


Bevor jeder Einzelne der 22 Geehrten Nadel und Urkunde erhielt, wurden zunächst die eindrucksvollen Leistungen des zu Ehrenden aufgezählt. Die Anwesenden erfuhren von dem oft jahrzehntelangen Engagement im Vorstand oder als Vorsitzender im Ortsverein, auf Kreis-, Bezirks- oder Landesebene. Mehrere Geehrte hatten die Errichtung von Kriegerdenkmälern vorangetrieben und deren Pflege übernommen. Andere hatten sich hervorgetan bei der Organisation von Veranstaltungen, bei der Kontaktpflege zum Standort und der Unterstützung der im Landkreis stationierten Soldaten.


Seit 2009 feiert der Landkreis Freyung-Grafenau seine Ehrenamtlichen mit einem eigenen Tag, an dem engagierte Bürger aus jeweils einem bestimmten Bereich vom Landrat geehrt und mit der Ehrenamtsnadel des Landkreises Freyung-Grafenau ausgezeichnet werden. „Ein symbolisches Zeichen, ein kleines Dankeschön, für die wertvolle Arbeit, die Sie alle zum Wohle der Gesellschaft tagtäglich leisten“, so Landrat Gruber bei der Verleihung.

Die Feier biete einerseits die Möglichkeit Danke zu sagen, sei aber auch dazu gedacht, auf diese verdienstvolle und unverzichtbare Arbeit aufmerksam zu machen. „Kameradschaft, Zusammenhalt, Fleiß und Fairness sind Werte, die Sie in Ihren Vereinen pflegen – und die Weitergabe dieser Grundsätze an junge Generationen ist eine Bereicherung für die gesamte Gesellschaft“, betonte Gruber.


Richard Drexl, Präsident des Bayerischen Soldatenbundes, zeigte sich beeindruckt vom breiten Engagement im Landkreis Freyung-Grafenau. Es sei zum Beispiel wohl einmalig, dass es einen Verein der Freunde und Förderer speziell für einen Standort gebe. „Ich kenne kein anderes derartiges Beispiel“, so Drexl.


Der Präsident erinnerte auch an den Vorstoß für ein verpflichtendes „Dienstjahr für alle“ aus Reihen der CDU. „So ein Jahr könnte durchaus helfen, um das Gemeinsame in unserer Gesellschaft wieder zu stärken“, so Drexl.


Kommandeur Matthias Blaesing bedankte sich ausdrücklich im Namen der Bundeswehr bei allen anwesenden Reservisten für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Die Bundeswehr sei auf die Anerkennung ihrer Arbeit durch die Gesellschaft angewiesen. Hier sei die Arbeit der Reservisten unverzichtbar. „Sie sind ein wichtiger Werbeträger für die Bundeswehr“, so Blaesing.


Unterstützung von zuhause sei gerade auch für die Soldaten im schwierigen Auslandseinsatz wichtig. Und davon stünden für die Freyunger Kameraden schon wieder einige fest. So geht es für Teile der Truppe in den kommenden Monaten und Jahren unter anderem ins Baltikum, nach Mali oder nach Afghanistan, berichtete der Kommandeur.


Nach dem offiziellen Teil konnten die Ehrenamtlichen sich noch bei einem kleinen Imbiss austauschen. Musikalisch umrahmt hatten die Grafenauer Blechbläser den Ehrenamtstag.

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