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10.01.2019

Gefährliche Schneelasten: Tragfähigkeit prüfen und
bei Bedarf Dächer frei räumen! Vorsicht in Wäldern!

Aufgrund der starken Schneefälle der vergangenen Tage liegen auf den Dächern bereits jetzt hohe Schneelasten. Diese Gefahr erhöht sich durch weiteren Schneefall aber auch dann, wenn bei steigenden Temperaturen Tauwetter mit Regen einsetzt. Sobald es die Wetterlage zulässt, sollten Hausbesitzer vorsorglich prüfen, ob die Tragfähigkeit ihres Daches noch ausreicht. Bei Bedarf ist das Dach von Altschnee zu befreien bevor neuer Schneefall einsetzt. Personen, die ein Dach räumen, müssen stets gesichert sein. Wer selbst nicht in der Lage ist, den Schnee vom Dach zu räumen, sollte ein Privatunternehmen beauftragen.

Informationen hierzu finden Sie auf der folgenden Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr:

www.stmb.bayern.de/buw/baurechtundtechnik/bautechnik/standsicherheit/index.php

Das dort zu findende Merkblatt "Schnee auf Dächern - Tipps für Hausbesitzer" (http://www.stmi.bayern.de/assets/stmi/buw/baurechtundtechnik/iib8_merkblatt_der_naechste_winter_kommt_bestimmt_201211.pdf) informiert über zulässige Schneelasten und die Errechnung des Schneegewichts. Die ebenfalls dort abrufbaren "Hinweise für die Überprüfung der Standsicherheit von baulichen Anlagen durch den Eigentümer/Verfügungsberechtigten" (http://www.stmb.bayern.de/assets/stmi/buw/baurechtundtechnik/iib8_hinweise_fuer_die_ueberpruefung_der_standsicherheit_200609.pdf) unterstützen die Eigentümer in ihrer Verantwortung für die Standsicherheit von Gebäuden und bieten eine wertvolle Hilfe für den Unterhalt ihrer Gebäude. Die Hinweise erläutern für bestimmte Gebäudetypen mit höherem Gefährdungspotential und höheren Schadensfolgen, wie bei Überprüfungen vorgegangen werden kann. Sie enthalten einen Prüfkatalog für die verschiedenen Bauweisen und geben Orientierungswerte für Überwachungszeiträume an. Außerdem werden Hinweise zu dem Personenkreis gegeben, der die Überprüfungen durchführen kann, wenn man selbst nicht fachkundig ist.

Vorsicht auch vor Dachlawinen! Gebäudeeigentümer werden gebeten, entsprechende Sicherungsmaßnahmen zu treffen.

Weiterhin sollte der Wald in den betroffenen Gebieten nicht betreten werden, da aufgrund des nassen Schnees sehr hohe Gewichtslasten auf Ästen und Zweigen liegen und diese daher abzubrechen drohen.

Appelliert wird insbesondere an die Verkehrsteilnehmer, da aufgrund der Schneebruchgefahr auch auf den Straßen jederzeit mit Hindernissen gerechnet werden muss.

Man erkennt diese Gefahr an durch die Schneeauflage tief herabhängenden Ästen und bei schwächeren Bäumen an den so genannten "Hängern". Diese werden dann wie ein Flitzebogen gebogen (oftmals über den Waldweg, da hier die Stütze des Nachbarbaums fehlt) und stehen dann unter starker Spannung. Der Baum und die Äste können jederzeit urplötzlich mit lautem Knall brechen. Die Gefahren entsprechen denen eines starken Sturms.


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