Impfschutz

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Impfen ist gut verträglich, moderne Impfstoffe sind wirksam und sicher, unerwünschte Arzneimittelwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet.

Durch Impfungen sind viele in der Vergangenheit gefürchtete Infektionskrankheiten, wie Kinderlähmung oder Diphtherie, zurückgegangen. Die lebensgefährlichen Pocken konnten im Jahr 1980 durch konsequente weltweite Impfprogramme und kontinuierliche Überwachung sogar ausgerottet werden.

Trotz dieser großen Erfolge bestehen aktuell noch Defizite bei der Akzeptanz von einzelnen empfohlenen Impfungen in Deutschland und auch in Bayern. Ein Beispiel ist die Masernimpfung: Die oft als harmlose Kinderkrankheit verkannte Erkrankung kann schwere bis tödliche Verläufe nehmen.

Deutschland hat zu geringe Durchimpfungsraten. Daher brechen immer wieder regional begrenzt die Masern aus – auch in Bayern. Das von der WHO gesetzte Ziel, die Masern in Europa bis 2015 zu eliminieren, wurde nicht erreicht. Ein neuer Nationaler Aktionsplan zur Masern- und Rötelnelimination setzt für Deutschland das Ziel 2020.

Impfungen können auch andere folgenschwere Erkrankungen wie Keuchhusten (Pertussis) bei Säuglingen oder Virus- Grippe (Influenza) bei Senioren verhindern.

Impfen ist Verantwortung

Durch eine Impfung schützen Sie nicht nur sich und Ihr Kind vor einer Ansteckung. Sie können auch diejenigen Personen in Ihrem Umfeld schützen, für die viele Impfungen nicht möglich sind (Säuglinge, Menschen mit abgeschwächtem Immunsystem, Schwangere)

Eine Impfpflicht besteht nicht. Die Entscheidung, sich oder Ihr Kind impfen zu lassen, treffen Sie selbst.

Um Sie bei dieser wichtigen Entscheidung zu beraten, finden Sie hier weitere Informationen.

(Quelle RKI, Landesarbeitsgemeinschaft Impfen, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit)

Abteilung 7 - Gesundheitswesen
Dr. med. Sonja Kandlbinder Abteilungsleiterin
Sachgebiet 71 - Sozialpädagogischer Dienst, Kinder- und jugendärztlicher Dienst, Umweltbezogener Gesundheitsschutz
Dr. med. univ. Veronika Fischer

geimpft - geschützt

Ein Ratgeber rund um die wichtigsten Schutzimpfungen pdf | 787 KB

Masern

keine harmlose Kinderkrankheit pdf | 838 KB

HPV

Wirksamer Schutz für junge Mädchen pdf | 2 MB

FSME

Wie schütze ich mich vor Infektionsgefahren in freier Natur? pdf | 2 MB

Impfen

Vorsorgen für ein gesundes Leben pdf | 1 MB

Impfen für Kinder

Fast alle Eltern in Deutschland entscheiden sich heutzutage dafür, ihr Kind impfen zu lassen. Dies zeigen auch die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen: Rund 95% der Erstklässler haben wesentliche Grundimpfungen erhalten. Vielen jungen Eltern fällt die Entscheidung für Impfungen jedoch keineswegs leicht. Sie fragen sich, wie gefährlich die Krankheiten sind und was an den Berichten über Nebenwirkungen von Impfungen dran ist.

Quelle: www.impfen-info.de weiterlesen auf:

https://www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-kinder-0-12-jahre/

Impfen für Jugendliche

Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren haben zum Glück selten sehr schwere Erkrankungen und müssen in diesem Alter nicht oft die ärztliche Praxis aufsuchen. Deshalb werden allerdings in diesem Alter schnell Impftermine vergessen. Gleichzeitig kommen viele Jugendliche durch Klassenfahrten, Schüleraustausch oder Urlaubsreisen in Länder, in denen einige Infektionskrankheiten noch häufig auftreten.

Quelle: www.impfen-info.de - weiterlesen auf:

https://www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-jugendliche-12-17-jahre/

Impfen für Erwachsene

Wissen Sie, wo Ihr Impfausweis liegt? Die meisten Erwachsenen müssten darüber länger nachdenken. Wenn nichts besonderes passiert, sind Impfungen häufig kein Thema mehr.

Aber auch Erwachsenen wird empfohlen, den eigenen Impfschutz regelmäßig prüfen zu lassen, spätestens alle 10 Jahre.

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https://www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-erwachsene/

Grippeimpfung für Schwangere

Eine Grippeerkrankung (Influenza) in der Schwangerschaft kann die Gesundheit von Mutter und Kind ernsthaft gefährden. Beispielsweise steigt im Laufe der Schwangerschaft das Risiko für schwere Verläufe der Grippe mit Komplikationen wie etwa einer Lungenentzündung. Zudem erhöht eine Grippeinfektion während der Schwangerschaft die Gefahr von Wachstumsverzögerungen sowie von Fehl- oder Frühgeburten. Eine Grippeimpfung für Schwangere kann vor diesen Gefahren schützen.

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https://www.impfen-info.de/grippeimpfung/schwangere/
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