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Zufriedene PC-Freaks - Nerds unter sich

Hackathon in Freyung verlief erfolgreich – Massagen waren heiß begehrt


Freyung.
24 Stunden lang haben Computer-Freaks von Freitag- bis Samstagmittag nach technischen Lösungen gesucht und gemeinsam programmiert. Wie berichtet hatten sich zu dem sogenannten Bayerwald-Hackathon rund 40 PC-Spezialisten am Freyunger Technologiecampus getroffen. Regionalmanager Stefan Schuster hatte die Veranstaltung mitorganisiert. Im PNP-Gespräch fasst er einige der Ergebnisse des Hackathons – in möglichst verständlicher, vereinfachter Sprache – zusammen.


So habe etwa das Team Level51 um Teilnehmer Julian Scheuchenzuber seinen Plan recht weit vorantreiben können: Das Team wollte ein System fürs Smartphone entwickeln, mit dem User anderen die eigene Position in Echtzeit mitteilen können – und zwar unter Gewährung der Datensicherheit. Zwar gebe es ähnliche Funktionen bereits bei sozialen Medien, jedoch würden die Daten hierbei eben auch auf Plattformen landen, bei denen die Informationen anderen zugänglich sind und gespeichert werden. Das Team war beim Hackathon sehr weit gekommen: Sogar die Benutzeroberfläche – also wie das Ganze dann tatsächlich auf dem Smartphone aussieht – wurde programmiert.


Ein weiteres Team wollte ein Programm entwerfen für alle, die Geld im Internet investieren. Viele Privatpersonen nutzen mittlerweile diese Möglichkeit, geben Geld an Kreditinstitute, diese verleihen das Geld weiter, und der User erhält dafür eine Rendite. Meist spielt sich das bei mehreren Krediten auch auf mehreren Plattformen ab, welche einzeln abgefragt werden müssen. Daniel und Stefan entwickelten ein System, durch das alle Finanz-Entwicklungen in einer Datenbank einlaufen und auf einen Blick erkennbar sind. Größte Herausforderung bei diesem sensiblen Bereich war die Verschlüsselung der Passwörter.

Alle Teams, so Schuster, waren mit ihren Ergebnissen zufrieden. Bei der Abschlussrunde lobten alle das Vertrauen: Häufig würden Programmierer ihr Wissen für sich behalten – hier habe man sich bereitwillig gegenseitig geholfen. Die Feldbetten wurden für Nickerchen übrigens gerne genutzt – noch lieber jedoch die durch die Physiotherapieschule angebotenen Massagen, erzählt Schuster, der selbst fast die ganze Nacht – unterbrochen von einer Vier-Stunden-Schlafpause – durchgehalten hat. Die nächsten Hackathons stehen schon fest: Im Sommer an der Hochschule Deggendorf, im November in Freyung.

Hackathon 1

Hackathon 2

Hackathon 3

 Hackathon 4

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