3G-Regel in Bussen des Landkreises Freyung-Grafenau

Genesen, geimpft oder getestet: Zukünftig gilt für die Fahrt mit dem ÖPNV eine 3G-Regel. Dies haben Bund und Länder beschlossen.


Die 3G-Regelung für den ÖPNV tritt ab Mittwoch, 24. November 2021, in Kraft und gilt dann auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Verkehrsgemeinschaft Landkreis Freyung-Grafenau (VL-FRG) Gelten soll die 3G-Regel zunächst bis zum 19. März 2022. Eine Verlängerung um drei Monate ist möglich.
Informationen dazu, was die 3G-Regel im ÖPNV genau bedeutet und was bei der Nutzung vom Nahverkehr im Landkreis Freyung-Grafenau zu beachten ist
Weiterhin bestehen bleibt auch die Maskenpflicht im ÖPNV gemäß Corona-Landesverordnung.


Für wen gilt die 3G-Regel?

Grundsätzlich gilt die 3G-Regel für alle Fahrgäste im ÖPNV. Demnach dürfen nur Fahrgäste mitfahren, die genesen, geimpft oder getestet (3G) sind. Ausnahmen gibt es allerdings für Schüler*innen, da diese für den Unterrichtsbesuch regelmäßig getestet werden. Sie müssen lediglich einen Schüler-Ausweis vorzeigen können. Auch Kinder unter sechs Jahren sind von der Regel ausgenommen. Ausnahme von 3G-Nachweispflicht für Schüler: Schüler können als Nachweis einen Schülerausweis oder ein anderweitig von der Schule ausgestelltes Nachweisdokument vorzeigen. Volljährige Schüler/Berufsschüler fallen ebenfalls unter diese Ausnahmeregelung.


Wie wird die 3G-Regel kontrolliert?

Gemäß dem novellierten Infektionsschutzgesetz sind die Beförderer, also die Verkehrsunternehmen verpflichtet, die Einhaltung der 3G-Regelung durch stichprobenartige Kontrollen zu überwachen. Da es sich um ein Bundesgesetz handelt, können zudem auch Polizei und Ordnungsbehörden die 3G-Regel im ÖPNV kontrollieren.
Welcher Corona-Testnachweis ist zu erbringen? Wer nicht geimpft oder genesen ist (Nachweis erforderlich) muss auf Verlangen der Kontrolleure einen aktuellen und negativen Covid19-Test vorlegen. Dieser darf maximal 24 Stunden alt und muss dokumentiert sein. Gültig sind neben PCR- und Antigen-Schnelltests einer zertifizierten Teststelle auch unter Aufsicht durchgeführte Selbsttests, wie sie derzeit auch bei manchen Arbeitgebern zum Einsatz kommen. Undokumentierte Selbsttests, die in Drogeriemärkten oder im Einzelhandel erhältlich sind, sind nicht zulässig.

Ist der ÖPNV ein Infektionstreiber?

Bislang ist durch keine Studie belegt, dass die Ansteckungsgefahr in Bussen und Bahnen höher ist als an anderen Orten, wenn man die gängigen Hygieneregeln befolgt. So kommt eine Studie der Technischen Universität Berlin vom Februar 2021 zu dem Schluss, dass das Ansteckungsrisiko im ÖPNV geringer ist, als etwa in Supermärkten. Auch eine Studie der Berliner Charité konnte im Mai dieses Jahres belegen, dass der ÖPNV kein Infektionstreiber ist. Das Tragen von Masken oder aber auch das ständige Lüften der Fahrzeuge tragen zu einem geringen Ansteckungsrisiko bei.
Bußgeld für Impf- und Testverweigerer Wer sich nicht an die 3G-Regel hält und erwischt wird, dem droht der Ausschluss der Fahrt oder darf diese nicht antreten. Außerdem kann es richtig teuer werden! Bis zu 2500 Euro für 3G-Frevler und sogar 25 000 für das Beförderungsunternehmen, schreibt „Bild“. Der neue Bußgeldkatalog tritt gemeinsam mit dem überarbeiteten Infektionsschutzgesetz in Kraft, wenn es im Bundesanzeiger veröffentlicht ist. Jedes einzelne Bundesland kann und muss für die neue 3G-Regel eine eigene Bußgeldverordnung erlassen.
Die Verkehrsunternehmen sind verpflichtet, die Einhaltung der 3G-Pflicht stichprobenartig zu kontrollieren.


Zurück
Landkreis FRG Wappen © 2022 Landratsamt Freyung-Grafenau ImpressumDatenschutzElektronische Kommunikation mit dem Landratsamt |