Die Garnisonsstadt Freyung und der Landkreis Freyung-Grafenau haben wieder einmal gezeigt, wie eng Bundeswehr und Region miteinander verbunden sind. Beim jüngsten Willkommensempfang für neu zum Aufklärungsbataillon 8 versetzte Soldatinnen und Soldaten begrüßten das Regionalmanagement Freyung-Grafenau und das Konversionsmanagement Freyung gemeinsam mit regionalen Partnern die neuen Angehörigen des Standorts – und setzten damit ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung und Verbundenheit. Der Empfang bot den Soldatinnen und Soldaten die Gelegenheit, ihre neue Garnisonsstadt und die Region besser kennenzulernen. Zugleich wurde deutlich, wie sehr sich die Verantwortlichen vor Ort darum bemühen, den militärischen Neuzugängen den Start im Bayerischen Wald so angenehm wie möglich zu gestalten.
Der Standort Freyung ist seit Jahrzehnten eng mit der Bundeswehr verbunden. In der Kaserne „Am Goldenen Steig“ ist das Aufklärungsbataillon 8 stationiert, das Teil der Panzerbrigade 12 ist und mit mehreren Kompanien wichtige Fähigkeiten der Heeresaufklärung bündelt. Mit mehreren hundert Soldatinnen und Soldaten prägt das Bataillon nicht nur den militärischen Auftrag der Bundeswehr, sondern auch das gesellschaftliche Leben in der Region. Umso wichtiger ist es, Versetzte oder Bundeswehr-Einsteiger rasch mit ihrem neuen Umfeld vertraut zu machen – genau hier setzt der Willkommensempfang an.
Dass diese Veranstaltung mittlerweile fest im Jahreskalender der Region verankert ist, ist vor allem dem großen Engagement der Organisatoren zu verdanken. Regionalmanagement und Konversionsmanagement haben im Verbund ein Format geschaffen, das Information, Begegnung und persönliche Gespräche miteinander verbindet. Die Gäste erhielten Einblicke in die Möglichkeiten der Region – von Freizeitangeboten im Bayerischen Wald über Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten bis hin zu Vereinsleben und regionaler Kultur. Gleichzeitig konnten sie mit Vertretern aus Kommunen und Institutionen ins Gespräch kommen – unter anderem mit Sebastian Schlutz als Vertreter des Vereins der Freunde und Förderer der Garnison Freyung e.V. sowie mit dem ehemaligen stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Freyung, Herbert Schiller, der als Reserveoffizier einen besonderen Bezug zur Bundeswehr hat und als Gästeführer die Soldatinnen und Soldaten durch die Stadt führte.
Regionalmanager Stefan Schuster betonte die Bedeutung des persönlichen Ankommens in der Region: „Eine Versetzung oder der Einstieg bei der Bundeswehr bedeutet für viele auch einen Neustart. Mit dem Willkommensempfang möchten wir ihnen zeigen, dass die Soldatinnen und Soldaten hier in Stadt und Landkreis nicht nur einen Dienstort, sondern eine Region finden, in der sie sich zuhause fühlen können.“
Der Willkommensempfang setzt aus Sicht der Organisatoren ein wichtiges Signal: Die Region sieht die Angehörigen der Bundeswehr nicht nur als Teil des Standorts, sondern als geschätzte Mitglieder der Gemeinschaft.
Mit Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer der Garnison sowie der örtlichen Brauerei, die für die Neuankömmlinge auch ein kleines Geschenk zur Verfügung gestellt hat, und mit einem klaren Blick für die Bedürfnisse der Neuen ist es den Verantwortlichen erneut gelungen, eine Brücke zwischen Garnison und Zivilgesellschaft zu schlagen.
So wurde der Empfang einmal mehr zu einem gelungenen Auftakt für die Soldatinnen und Soldaten, die künftig ihren Dienst in Freyung leisten – und zu einem Beispiel dafür, wie gelebte Partnerschaft zwischen Bundeswehr und Region aussehen kann.

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