Volks- und Wohngebäudezählung

Was ist der Zensus?

Der Zensus ist eine Bundesstatistik, mit Hilfe derer die Bevölkerung, Gebäude und Wohnungen gezählt werden. Dadurch kann ermittelt werden, wie vielen Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. Der Zensus liefert somit aktuelle Bevölkerungszahlen, Daten zur Demografie wie Alter, Geschlecht oder auch Staatsbürgerschaft, sowie Daten zur Wohn- und Wohnungssituation wie die durchschnittliche Wohnraumgröße, Leerstände oder auch die Eigentümerquote.
Der Zensus war für das Jahr 2021 geplant, musste jedoch aufgrund der Corona-Pandemie in das Jahr 2022 verschoben werden.

Wer führt den Zensus durch?

Für den Zensus arbeiten die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zusammen.
Dabei werden in den Landkreisen und kreisfreien Städten Erhebungsstellen eingerichtet. Die Erhebungsstellen kümmern sich eigenverantwortlich um die Anwerbung, Betreuung, Schulung und Koordination der Erhebungsbeauftragten. Die Erhebungsbeauftragten führen die Befragungen vor Ort durch.

Wer wird befragt?

Der Zensus 2022 ist eine registergestützte Bevölkerungszählung, das bedeutet, dass in erster Linie die Melderegister der Kommunen die Ausgangsdaten liefern. Um die Qualität zu verbessern, wird in einer Hauhaltebefragung auf Stichprobenbasis ein Teil der Bevölkerung zusätzlich direkt befragt.

In den Sonderbereichen wie Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften wird eine Vollerhebung durchgeführt.

Für die Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) werden privaten und gewerbliche Eigentümer von Wohnungen oder Gebäuden mit Wohnraum befragt.

Zensus Jessica RoßgodererErhebungsstellenleitung Zensus
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