Landkreis Freyung-Grafenau soll zu einer Gründerregion werden

Angebote des Gründerzentrums werden gut angenommen – Gründerregion live erleben am 23. Mai - Offizielle Eröffnung am 27. Juli durch StM Aiwanger

In seiner Mitgliederversammlung hat der Trägerverein des Grenzüberschreitenden Gründerzentrums für den Landkreis, der GreG Freyung-Grafenau e.V., ein bewegtes erstes Jahr Revue passieren lassen – zur sichtbaren Freude der Gastgeber und Mitglieder wieder in den Räumlichkeiten des GreG FRG in Freyung. Die Auswirkungen von Corona hatten 2022 nur ein schmales Zeitfenster für analoge Veranstaltungen zugelassen. Landrat und 1. Vorsitzender des Trägervereins Sebastian Gruber formulierte in der Mitgliederversammlung ein deutliches Ziel für die Zukunft: „Gründen im Landkreis Freyung-Grafenau hat eine lange Tradition. Wir wollen aber dieses Profil noch weiter schärfen. Der Landkreis Freyung-Grafenau soll zu einer Gründerregion mit einer klaren Vision für Startups werden“. Damit das gelingt, bieten viele Termine und Angebote in den nächsten Monaten Anknüpfungspunkte, um gemeinsam das Gründerökosystem des Landkreises voranzubringen.

Die trotz der Pandemie sehr positive Entwicklung des Gründerzentrums war das Kernthema der diesjährigen Mitgliederversammlung, wie Landrat Sebastian Gruber besonders betonte. Die Gründungsmitglieder des GreG Freyung-Grafenau e.V. haben kräftig Zuwachs bekommen:  Einschließlich der neuen Mitglieder, die in den ersten Wochen des neuen Jahres beigetreten waren, zählt der Trägerverein heute 22 Mitglieder. Auch konnten weitere Sponsoren gewonnen werden, welche die Angebote des GreG FRG finanziell unterstützen und damit einen nachhaltigen Beitrag für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Gründerregion leisten. Vier Unternehmen mieten aktuell dauerhaft einen Arbeitsplatz im CoWorking-Bereich. Gleichzeitig werden immer mehr Interessenten für Arbeitsplätze oder Tagestickets auf die günstigen Angebote aufmerksam.

Aus den Gesprächen, Ideen und Erfahrungen der zurückliegenden Veranstaltungen hat das Team des GreG FRG wertvolle Anregungen für die zukünftige Arbeit mitgenommen. Der Wille und die Potenziale seien bereits vorhanden, jetzt gehe es darum, gemeinsam aufzubrechen, beobachtete Stephanie Fichtl, die Geschäftsführerin des GreG FRG: „Der Rückhalt, den wir aus der Region bekommen, ist unser größtes Lob und wichtigster Ansporn. Wir sind auf offene Ohren gestoßen mit unserer gemeinsamen Vision, dass der Landkreis Freyung-Grafenau die Motivation, die Unternehmen und die Gestalterinnen und Gestalter hat, die es braucht, um die vielen Vorteile des ländlichen Raums zu aktivieren. Besonders, weil hier in den letzten Jahren schon großartige Arbeit vom Regionalmanagement und der Wirtschaftsförderung geleistet wurde und wir herausragende Vorbilder für neue unternehmerische Ansätze in der Region haben.“

Einer dieser Vordenker sei Wimmer Wohnkollektionen aus Waldkirchen. Gemeinsam mit dem Gründerzentrum lädt das Unternehmen am 23. Mai 2022 interessierte Unternehmer und Kommunalvertreter ein, um für eine gemeinsame Umsetzung der Gründerregion FRG zu begeistern sowie Startups aus dem Landkreis vorzustellen und Ideen zu diskutieren. Als Referent konnte Dr. Matthias Wallisch gewonnen werden. Er unterstützt gemeinsam mit seinem Team am RKW Kompetenzzentrum die Gestaltung von regionalen Ökosystemen für Gründungen und Startups in ganz Deutschland. Seit 2017 ist er zudem Mitglied im Team Germany des Global Entrepreneurship Monitor.

Im Sinne einer Gründerregion, die sich aus dem bestehenden Netzwerk und eigener Kraft entwickelt, wird das GreG FRG gemeinsam mit seinen Startups und vielen weiteren regionalen Partnern ein Sommerfest organisieren, das die Lust am #GründenimGrünen zelebriert. Davor gibt es aber auch noch einen offiziellen Meilenstein zu feiern: „Staatsminister Hubert Aiwanger hat für den 27. Juli einen Besuch angekündigt und wird das GreG FRG endlich offiziell eröffnen. In den letzten Jahren haben wir nicht nur Biss und Durchhaltevermögen bewiesen, sondern mussten aufgrund der Pandemie eben auch auf eine angemessene Veranstaltung zur Eröffnung verzichten. Wir sind stolz auf das, was wir als Landkreis mit den Partnern der ersten Stunde – der Technischen Hochschule Deggendorf und dem Technologie Campus Freyung, der IHK, den Banken und Unternehmenspartnern – geschafft haben und freuen uns, die Ergebnisse vor unserem Fördermittelgeber zu präsentieren“, sagte Landrat Sebastian Gruber.

 

Das GreG FRG wird, zusammen mit dem Partner GreG Rottal-Inn, durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Die Grenzüberschreitenden Gründerzentren fügen sich in das bestehende Netzwerk Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern (GZDN) mit weiteren Standorten in Passau, Deggendorf und Landshut, ein. Im Rahmen des Projekts Gründerland Bayern werden neben Räumlichkeiten für digitale Startups vor allem die Vernetzung lokaler Akteure und Aktivitäten zur Steigerung des Gründungsgeschehens gefördert. Über www.greg.bayern und www.facebook.com/GreG.FRG.eV finden Interessierte alle wichtigen Informationen, Ansprechpartner und Veranstaltungen.

Für Rückfragen zu Arbeitsplätzen, Beratungsangeboten und Mitgliedschaften steht Stephanie Fichtl (Email stephanie.fichtl@greg.bayern und Tel 08551/57450) gerne zur Verfügung.

Die Mitglieder des GreG Freyung-Grafenau e.V. starteten auf der analogen Jahreshauptversammlung in ein neues Veranstaltungsjahr, eingeladen hatten der 1. Vorsitzende Landrat Sebastian Gruber (links im Bild), der Vereins-Geschäftsführer und Wirtschaftsreferent des Landkreises Johannes Gastinger (2.v.r) und GreG-Geschäftsführerin Stephanie Fichtl (rechts im Bild).Foto: GreG Freyung-Grafenau


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