Landkreisimagekampagne „Mehr als du erwartest“ goes TikTok

Regionalmanagement initiiert Pilot-Schulprojekt als Kick Off

„Mehr als du erwartest …“ oder kurz „MADE in FRG“ ist der Slogan der vor rund acht Jahren gestarteten Imagekampagne des Landkreises Freyung-Grafenau. Sie verfolgt im Kern das Ziel, den Landkreis Freyung sowohl nach innen, als auch nach außen positiv darzustellen und auf breiter Basis das Bewusstsein für die Wertigkeit von Leben und Arbeiten in der Region weiter zu schärfen.

Immer im Wandel und an aktuelle Themen angepasst, arbeiten hier Regionalmanagement, Wirtschaftsunternehmen aus der Region, Projektpartner und die für die Kampagne zuständige Agentur siimple GmbH eng zusammen.

Kooperationen und partnerschaftliches Zusammenarbeiten auf Wirtschafts- und Bildungsebene sind wichtige Bestandteile, die zum nachhaltigen Erfolg von „MADE in FRG“ führen. So sind es aktuell knapp 50 unterstützende Unternehmen, die sich aktiv an der Kampagne beteiligen, sich als wertige Arbeitgebende präsentieren, sich so mit der Region und dem Landkreis identifizieren und sich auch in den Zielgruppen der Kampagne bestens platziert fühlen.

„MADE In FRG“ will möglichst viele Landkreisbürgerinnen und -bürger erreichen und mit ihnen in aktiven Austausch treten - ob auf digitalem Wege, über Offlinemedien oder auch über eigene Veranstaltungen. Entscheidend hierbei ist es, möglichst unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen und zu erreichen. Eine Untersuchung eines unabhängigen wissenschaftlichen Instituts der Universität Passau hatte ergeben, dass das für die Kampagne verwendete MADE-Siegel mittlerweile fast 85 % der Landkreisbevölkerung in allen Altersschichten kennen. „Das ist grundsätzlich ein Erfolg, an den wir anknüpfen werden können und natürlich auch müssen: Um künftigen Herausforderungen wie Fachkräftemangel und allgemeiner demografischer Entwicklung etwas entgegenhalten zu können, ist die #mehralsduerwartest-Kampagne ein kraftvolles Image-Instrument des Landkreises!“ so Regionalmanager Stefan Schuster.

In diesem Zusammenhang soll nun eine Zielgruppe noch mehr als bisher angesprochen werden: Die Gruppe der Schülerinnen und Schüler, die noch nicht unmittelbar vor dem Schulabschluss stehen:

In Kooperation mit der Staatlichen Realschule Freyung setzt das Regionalmanagement ab sofort ein Schulprojekt um, mit dem Ziel, einen „MADE“-TikTok Account zu etablieren. TikTok ist eine Video-Onlineplattform. Mit ihr können Userinnen und User kurze, selbstgedrehte Videos aufnehmen und sie auf Wunsch mit Musik von bekannten Songs oder Filmszenen unterlegen. TikTok ist gleichzeitig ein soziales Netzwerk, das vor allem von unter 20jährigen genutzt wird. Regionalmanager Stefan Schuster gemeinsam mit Daniel Gotsmich (Marketingagentur siimple), Schulleiterin Ursula Stegbauer-Hötzl und Christian Attenbrunner als einer der Konrektoren der Schule haben den offiziellen Startschuss für das Projekt gegeben.

Die 10. Klassen der Realschule Freyung haben in den nächsten Wochen nun die Aufgabe, in die Rolle eines Influencers zu schlüpfen. Schülerteams sollen ihre Heimat bzw. den Landkreis positiv vermarkten und dafür pro Team ein TikTok-Video erstellen. Die Gruppen bekommen in den IT-Lehrstunden Zeit, das Projekt nach einer definierten Meilensteinplanung umzusetzen. Dabei werden die Schüler von den IT-Lehrkräften Susanna Brunner und Jochen Stockinger tatkräftig unterstützt.

Die Kreativität der Schülerinnen und Schüler liegt besonders der Schulleiterin Ursula Stegbauer-Hötzl am Herzen. Sie sieht in dem Projekt eine Chance, dass Jugendliche ihrer Kreativität freien Lauf lassen können und sie ihre Identität stärken. „Ich bin schon sehr gespannt, wie die einzelnen Teams unseren schönen Landkreis auf verschiedenste Art und Weise darstellen werden!“ so die Schulleiterin.

Federführend wird das Projekt an der Schule Christian Attenbrunner leiten: „In Zeiten der Digitalisierung ist es mir wichtig, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für digitale Medien zu sensibilisieren. Mit dem Projekt wollen wir das Bewusstsein für Medien stärken. Zudem lernen die Schüler im Rahmen des Lehrplans verschiedene Aspekte der Videoproduktion kennen, wie Konzeptentwicklung, Drehbuch entwickeln, Storytelling, Schauspiel sowie technische Fertigkeiten wie Videoschnitt und Nachbearbeitung.“

Nach knapp fünf Wochen Projektarbeit werden die entstandenen Videos auf dem neuen TikTok-Account der MADE-Kampage veröffentlicht (TikTok: made_in_frg).

Mit dem Projekt verfolgt das Regionalmanagement eine klare Strategie. Man will den TikTok-Kanal mittelfristig und sukzessive als zusätzliches Berufsorientierungs-Werkzeug entwickeln. TikTok soll damit eine Art digitale Schnittstelle zwischen den an der „MADE“-Kampagne beteiligten Unternehmen und den Schulen bilden und mit kurzen, witzigen Videos durchstarten. Den Jugendlichen soll so ein prägnanter Eindruck über verschiedenste berufliche Möglichkeiten in der Region vermittelt werden. Insgesamt geht es darum, Interesse zu wecken und einen ersten Kontakt zwischen möglichen Auszubildenden und künftigen Mitarbeitenden für die Partnerunternehmen herzustellen. So sollte der TikTok-Account langfristig zur Sensibilisierung im Bereich „digitaler Berufsorientierung“ beitragen und bestenfalls auch zum Instrument zur Mitarbeitergewinnung für MADE-beteiligte Unternehmen werden.

Die Projekte und Maßnahmen des Regionalmanagements Freyung-Grafenau werden gefördert über das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Initieren das TikTok-Projekt „MADEinFRG“ gemeinsam: Schulleiterin Ursula Stegbauer-Hözl (v. l.), 2. Konrektor Christian Attenbrunner (v.r.) und die IT-Lehrkräfte Susanna Brunner und Jochen Stockinger (hinten), zusammen mit den Vertretern des Regionalmanagements und der Klasse 10a der Realschule Freyung.
(Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau)


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