Statement von Landrat Sebastian Gruber zur Forderung von PETA, ein Verbot von Pferdekutschen im Landkreis Freyung-Grafenau einzuführen

Vorneweg das Wichtigste: Der Kutschenunfall vor Beginn des Leonhardiritts von Grafenau nach Einberg war ein Schock und ist sehr bedauerlich für alle Beteiligten, allen voran die beiden verunfallten Damen, die Pferde, aber genauso für den Pferdebesitzer und den Veranstalter. Ich wünsche allen gute Besserung und schnelle Genesung. 

Die Medienmitteilung von PETA sowie das Schreiben an mich, mit der Forderung nach einem Kutschenverbot im Landkreis Freyung-Grafenau, ist grundsätzlich nur ein Kopfschütteln wert. Trotzdem möchte ich mich dazu äußern, auch wenn dadurch diese Initiative noch mehr Aufmerksamkeit bekommt. Man kann aber als Gesellschaft und politisch Verantwortlicher das nicht unkommentiert stehen lassen. PETA ist eine Lobbyismus-Organisation. Dass derartige Organisationen zuspitzen, um auf sich und ihre Anliegen aufmerksam zu machen, ist bekannt. Wenn dieses Zuspitzen aber in Unsinn und Verbotswahn mündet, fehlt mir dafür, mit gesundem Menschenverstand betrachtet, jegliches Verständnis. Folglich wird es natürlich kein Kutschenverbot im Landkreis Freyung-Grafenau geben.

Pferdehaltung hat im Bayerischen Wald eine lange Tradition. Ich selbst bin auf einer Nebenerwerbslandwirtschaft mit Haflingern aufgewachsen. Unsere Rosserer legen sehr viel Wert auf Tierwohl und Sicherheit. Sie behandeln ihre Pferde sehr gut, pflegen diese ausgezeichnet, kennen sie bestens und bereiten diese bestmöglich auf öffentliche Veranstaltungen vor. Ich persönlich bin froh, dankbar und stolz, dass wir Rosserer haben, die diese sehr aufwändige Tierhaltung betreiben, in den meisten Fällen ohne wirtschaftlichen Profit, sondern aus Freude am teilweise langjährigen und jahrzehntelangem Umgang mit ihren Pferden.

Vorneweg das Wichtigste: Der Kutschenunfall vor Beginn des Leonhardiritts von Grafenau nach Einberg war ein Schock und ist sehr bedauerlich für alle Beteiligten, allen voran die beiden verunfallten Damen, die Pferde, aber genauso für den Pferdebesitzer und den Veranstalter. Ich wünsche allen gute Besserung und schnelle Genesung. 

 

Die Medienmitteilung von PETA sowie das Schreiben an mich, mit der Forderung nach einem Kutschenverbot im Landkreis Freyung-Grafenau, ist grundsätzlich nur ein Kopfschütteln wert. Trotzdem möchte ich mich dazu äußern, auch wenn dadurch diese Initiative noch mehr Aufmerksamkeit bekommt. Man kann aber als Gesellschaft und politisch Verantwortlicher das nicht unkommentiert stehen lassen. PETA ist eine Lobbyismus-Organisation. Dass derartige Organisationen zuspitzen, um auf sich und ihre Anliegen aufmerksam zu machen, ist bekannt. Wenn dieses Zuspitzen aber in Unsinn und Verbotswahn mündet, fehlt mir dafür, mit gesundem Menschenverstand betrachtet, jegliches Verständnis. Folglich wird es natürlich kein Kutschenverbot im Landkreis Freyung-Grafenau geben.

Pferdehaltung hat im Bayerischen Wald eine lange Tradition. Ich selbst bin auf einer Nebenerwerbslandwirtschaft mit Haflingern aufgewachsen. Unsere Rosserer legen sehr viel Wert auf Tierwohl und Sicherheit. Sie behandeln ihre Pferde sehr gut, pflegen diese ausgezeichnet, kennen sie bestens und bereiten diese bestmöglich auf öffentliche Veranstaltungen vor. Ich persönlich bin froh, dankbar und stolz, dass wir Rosserer haben, die diese sehr aufwändige Tierhaltung betreiben, in den meisten Fällen ohne wirtschaftlichen Profit, sondern aus Freude am teilweise langjährigen und jahrzehntelangem Umgang mit ihren Pferden.


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