„Wir helfen, den Familienalltag aufrecht zu erhalten“

Irmgard Weinrauch stellt Familienpflegewerk des katholischen Frauenbundes auf Bürgermeisterdienstversammlung vor

Die Arbeit des Familienpflegewerks des katholischen Frauenbundes präsentierte Irmgard Weinrauch, Leiterin der Station des Pflegewerks im Landkreis, jüngst auf der auf Bürgermeisterdienstversammlung im Landratsamt. „Wir helfen, den Familienalltag aufrecht zu erhalten, wenn ein Elternteil, meist die Mutter, durch Krankheit ausfällt“, so Weinrauch. Aber auch Alleinstehende würden vom Pflegewerk unterstützt. Weinrauch bat die Bürgermeister, das Angebot bekannt zu machen. Gleichzeitig warb sie um Unterstützung, da das Familienpflegewerk auch auf Spenden angewiesen sei, um seine Arbeit verrichten zu können. Landrat Sebastian Gruber hatte Irmgard Weinrauch eingeladen.

Das Familienpflegewerk, so Weinrauch, unterstützt unter anderem Familien, die Erziehung und Haushalt nicht mehr selbst organisieren können, zum Beispiel nach einer schweren Erkrankung, Operation oder während einer Problemschwangerschaft der Mutter. Weinrauch und ihre Kolleginnen ersetzen, so gut es geht, die haushaltsführende Person. „Wenn die Mama im Krankenhaus ist, kommen wir und schauen, dass alles weiter läuft“, erklärte sie. Auch Alleinstehende, die nach einem Unfall oder einer Operation kurzfristig Unterstützung benötigen, um den Alltag zuhause zu meistern, können sich an das Familienpflegewerk des Frauenbundes wenden, genauso wie Senioren oder Personen mit Handicap, die eine helfende Hand brauchen.

Die Kosten für die Haushaltshilfe des Pflegewerks übernehmen, nach Verordnung, zum größeren Teil Krankenkassen, Rentenkassen oder andere Träger. Weinrauch betonte, dass das Familienpflegewerk dennoch auf Spenden angewiesen sei, um seine Arbeit verrichten zu können. Die Kassen übernähmen die Kosten eben nicht komplett, diese Lücke müsse dann über Spenden abgedeckt werden.

Gerade in der akuten Phase, wenn die Mutter krank werde oder ins Krankenhaus müsse, seien viele Familien sehr dankbar für die Unterstützung, berichtete die Stationsleiterin. Selbst ist schon über 20 Jahre in diesem Bereich tätig. Die Station in Freyung startete, mit ihr als Leitung und einer Mitarbeiterin, vor einem Jahr. Mittlerweile hat Weinrauch insgesamt fünf Mitstreiterinnen gefunden.

Irmgard Weinrauch, Leiterin der Station des Pflegewerks im Landkreis, stellte auf der Bürgermeisterdienstversammlung im Landratsamt, auf Einladung von Landrat Sebastian Gruber, die Arbeit des Familienpflegewerks des katholischen Frauenbundes vor.
Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau


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