Dass Umweltschutz und Stil keine Gegensätze sein müssen, bewies das Nachhaltigkeits-Management des Landkreises Freyung-Grafenau zusammen mit dem Modehaus Blach in Grafenau. Unter dem Dach der landkreisweiten Fastenaktion „Des braucht’s wirklich! Mutig sein!“ veranstaltete man einen Abend ganz im Zeichen der Aufklärung: Wie gehen wir verantwortungsbewusst mit Kleidung um? Worauf kommt es beim Kauf wirklich an?
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Wissensvermittlung. Das Nachhaltigkeits-Team des Landkreises erläuterte gemeinsam mit den Experten des Modehauses Blach, wie man die „Fast Fashion“-Falle um-geht. Die Besucherinnen und Besucher erhielten praxisnahe Tipps zu Fragen wie: Woran erkennt man Kleidung, die jahrelang hält? Welche Siegel stehen wirklich für faire und ökologische Produktion? Oder dazu wie heimische Produkte den ökologischen Fußabdruck senken.
„Viele Gäste waren überrascht, wie einfach es ist, mit einem durchdachten Kleiderschrank aktiv zum Umweltschutz beizutragen, ohne dabei auf Ästhetik verzichten zu müssen“, so das Resümee der Veran-stalter.
Dass nachhaltiger Konsum auch auf kommunaler Ebene eine wichtige Rolle spielt, betonte stellvertre-tende Landrätin Hilde Greiner in ihrer Begrüßung. Neben Greiner waren auch Spiegelaus Bürgermeister Karlheinz Roth sowie mehrere Mitglieder des Kreistags gekommen, um gemeinsam mit den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern ein Zeichen für eine bewusstere Zukunft zu setzen.
Symbolisch für den ökologischen Fokus empfing die Gäste kein roter, sondern ein grüner Teppich. Es wurden an dem Abend natürlich nicht nur die fachlichen Aspekte der Nachhaltigkeit beleuchtet, das neue Wissen wurde auch visuell untermauert: Models präsentierten in entspannter Atmosphäre, wie zeitlose Schnitte und nachhaltige Stoffe stilvoll und vielseitig eingesetzt werden können. Die gezeigten Outfits dienten dabei als praktisches Beispiel für das besprochene Konzept der Langlebigkeit.
Die Veranstaltung hat gezeigt, dass nachhaltige Mode längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Der Abend regte nicht nur zum Nachdenken an, sondern lieferte konkrete Werkzeuge für den nächsten Einkauf.
Die Aktion war Teil der Kampagne „Des braucht’s wirklich! Mutig sein!“. Auch nach der Fastenzeit lädt der Landkreis alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, das eigene Konsumverhalten weiterhin kritisch zu hinterfragen und mutig neue, nachhaltige Wege einzuschlagen.

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