Einen spannenden und zugleich richtungsweisenden Einblick in die Berufswelt allgemein und speziell in handwerkliche Themen erhielten rund 40 Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasiums Grafenau.
Beim „Tag des Handwerks“, organisiert vom Regionalmanagement Freyung-Grafenau, präsentierten sich zahlreiche Betriebe aus unterschiedlichen Branchen sowie Einrichtungen aus dem Gesundheits- und Pflegebereich – und hinterließen bleibenden Eindruck.
Schon beim ersten Rundgang durch die Klassenzimmer wurde deutlich: Hier ging es nicht um trockene Theorie, sondern um echtes Erleben. Ob handwerkliche Tätigkeiten, technische Einblicke oder Gespräche mit Auszubildenden und Fachkräften – die Jugendlichen konnten selbst ausprobieren, Fragen stellen und Berufe hautnah kennenlernen. Dieses direkte Erleben sei entscheidend, betont Regionalmanager Stefan Schuster: „Wir wollen jungen Menschen aus Freyung-Grafenau zeigen, wie vielfältig, modern und chancenreich die berufliche Landschaft in der Region speziell im Handwerk und in verwandten Branchen ist. Der persönliche Kontakt zu Betrieben ist dabei durch nichts zu ersetzen.“ Dass dieses Konzept aufgeht, bestätigten auch die Schülerinnen und Schüler selbst. „Mir war vorher gar nicht bewusst, wie viele Möglichkeiten es hier bei uns gibt“, sagte eine Schülerin. Ein Mitschüler ergänzte: „Besonders nice war, dass wir vieles selbst ausprobieren konnten – das bringt mich in meiner Entscheidung, was ich später machen möchte, sicher weiter.“
Ein besonderer Dank gilt den teilnehmenden Betrieben und Einrichtungen, die mit großem Engagement und viel Herzblut ihre Berufe präsentierten. Sie nahmen sich Zeit für Gespräche, erklärten Arbeitsabläufe und gaben ehrliche Einblicke in ihren Berufsalltag. Gerade dieser persönliche Einsatz wurde von allen Seiten besonders geschätzt. „Die Unternehmen leisten hier einen enorm wichtigen Beitrag“, so Schuster. „Sie investieren Zeit und Energie, um Nachwuchs zu fördern – das ist nicht selbstverständlich.“
Auch organisatorisch zeigte sich der „Tag des Handwerks“ einmal mehr als gelungen. Das Regionalmanagement Freyung-Grafenau bewies mit der Veranstaltung nicht nur ein gutes Gespür für die Bedürfnisse der Jugendlichen, sondern auch für die Anforderungen der regionalen Wirtschaft. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Schule mit der Koordinatorin für berufliche Orientierung Michaela Sänger, den Betrieben und dem Organisationsteam des Regionalmanagements sorgte für einen reibungslosen Ablauf und eine durchweg positive Resonanz.
Am Ende des Tages blieb vor allem eines: Begeisterung – und bei vielen Schülerinnen und Schülern eine klarere Vorstellung von möglichen Alternativen zu einem Studium. Der „Tag des Handwerks“ hat damit eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig praxisnahe Berufsorientierung ist – und welches Potenzial in der Region steckt.




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